Hülskens und Holemans stellten Zusatz- und Ergänzungsantrag:

Fragestellungen aus Beteiligungsverfahren berücksichtigt

Am 23. August 2018 haben die Firmen Hülskens GmbH & Co. KG. und Holemans Niederrhein GmbH einen Zusatz- und Ergänzungsantrag zum Abgrabungsprojekt Reeser Welle beim Kreis Kleve eingereicht.

Projektgebiet wurde um 17 Hektar reduziert

Nachdem die Stadt Rees die städtischen Wegeflächen „Spyckweg“ und „Beste Moders Gängske“ nicht an die Projektpartner verkauft hat, wurde das Projektgebiet neu definiert. Die Areale westlich des Spyckweges sowie nordöstlich von „Beste Moders Gängske“ wurden ausgespart. Dadurch reduziert sich der ursprünglich geplante Umfang der Abgrabung der Reeser Welle von 95 Hektar auf nunmehr 78 Hektar. Der Abstand der geplanten Abgrabungsfläche zum Banndeich vor Esserden hat sich durch den neuen Geländezuschnitt um bis zu 200 Meter gegenüber dem vorherigen Antrag vergrößert.

Dichtschürze bietet zusätzliche Sicherheit

Der Zusatz- und Ergänzungsantrag berücksichtigt insbesondere die im Beteiligungsverfahren aufgeworfenen Fragestellungen und Hinweise. Diese betrafen vor allem zwei Themenbereiche: Zum einen die Standsicherheit des Deiches vor der Ortschaft Esserden, zum anderen die Funktionalität der Dichtschürze am nord-östlichen Rand der Abgrabung. Gutachter bestätigen, dass die Standsicherheit des Deiches durch die Abgrabung nicht berührt wird. Die geplante Dichtschürze passt sich dem neuen Uferverlauf des nördlichen Abgrabungssees an und sichert – wie auch in der vorherigen Planung – die Ortschaft künftig zusätzlich vor Rhein-Hochwasser. Der Grundwasserrückfluss wird durch die Dichtschürze nicht gestört und stellt für die Ortschaft Esserden keine Gefährdung dar.

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Die Stationen in einem Genehmigungsverfahren (Sternchen markiert aktuellen Projektstatus):

Ablaufschema Genehmigungsverfahren (Grafik: Kressin nach Bez.Reg.Münster)
Ablaufschema Genehmigungsverfahren (Grafik: Kressin nach Bez. Reg. Münster)

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