Wie funktioniert der Einbau einer Dichtschürze?

Die Abbaufelder sind so zugeschnitten und ihre Reihenfolge ist so festgelegt, dass als erstes der nördliche Teil in Angriff genommen wird. So entsteht auch als erstes die Dichtschürze vor Esserden.

Zur Abgrabung des Kiessandes setzen wir zunächst einen leistungsfähigen Schwimmbagger ein. Zur Säuberung der Grabensohle folgt dem Hauptgewinnungsgerät ein Saugbagger, der die verbleibende Sandschicht auf der Sohle so weit wie möglich beseitigt.

Dahinter wird lehmiger Abraum mit Lkw betriebsintern angeliefert, über die Abgrabungsböschung gekippt und mit Planierraupen eingebaut.

So baut sich Schritt für Schritt die Dichtschürze auf. Sie wirkt sperrend bzw. verzögernd auf schnell steigendes Hochwasser vom Rhein her.

Dieses Vorgehen ist übrigens entgegen anderslautender Vermutungen kein erstmaliges Experiment. Vielmehr liegen bei den Antragstellern umfangreiche Erfahrungen vor, auch unter den verschärften Bedingungen eines Bergsenkungsgebietes. Entlang des Rheins wenden wir dieses Verfahren seit Jahren an, auch unter der Qualitätsüberwachung von Gutachterbüros.

Insbesondere die Linksniederrheinische Entwässerungsgenossenschaft (LINEG) hat mit den von uns vorgenommenen Maßnahmen sehr positive Erfahrungen gemacht. Im Bereich der Abgrabung Milchplatz (im Bereich Eversael) ist der Aufwand für die Hinterlandentwässerung deutlich gesunken.

>> Auf der Seite Hochwasserschutz erfahren Sie weitere Details.

 

Schematische Darstellung einer Dichtschürze

Zurück