Wie garantieren Sie die Standfestigkeit der Rheinbrückenzufahrt B67 und welche Gutachten von Straßen NRW gibt es dazu?

Das Bundesfernstraßengesetz (§ 9) gibt einen Sicherheitsabstand zwischen Abgrabungen und dem Fahrbahnrand von Bundesstraßen von 20 m vor. Diese Schutzabstände sind so gewählt, dass auch unter komplexen Rahmenbedingungen eine ausreichende Sicherheit gewährt bleibt.

Der im Antrag für die Reeser Welle eingereichte Abbauplan sieht vor, zum Fuß der Böschung der Auffahrtsrampe zur Rheinbrücke einen Schutzabstand von mindestens 25 m einzuhalten, bis zum Fahrbahnrand ist die Entfernung deutlich größer. Mit der Genehmigung wird dieser Schutzabstand verbindlich festgesetzt und darf nicht unterschritten werden. Die Kontrolle, ob Schutzabstände eingehalten werden, obliegt der Abgrabungsüberwachung beim Kreis Kleve. Es ist üblich, dass dazu entsprechende Nebenbestimmungen im Genehmigungsbescheid formuliert werden.

Bedenken hinsichtlich der Standsicherheit der Rheinbrückenzufahrt sind im Beteiligungsverfahren von Seiten der zuständigen Fachbehörden (Geologischer Dienst NRW, Bezirksregierung Düsseldorf) nicht geäußert worden. Von Straßen NRW wurde keine Stellungnahme abgegeben.

Gutachten von Straßen NRW zu vergleichbaren Projekten sind uns nicht bekannt.

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