Ich hätte gerne gewusst, ob Sie bei eventuellen Schäden, die durch das Projekt an den Häusern entstehen könnten, finanziell aufkommen.

Ihre Sorge, dass es durch die geplante Abgrabung zu Schäden an Gebäuden kommt, ist verständlich, aber unbegründet. In der über 100-jährigen Geschichte der Firmen Hülskens und Holemans ist kein Fall bekannt, bei dem durch Kiesabgrabung Schäden an einem Gebäude verursacht wurden. Dies gilt auch für Abgrabungsbereiche, bei denen wir uns zum Teil bis auf 20 Meter mit dem Gewinnungsgerät einem Wohnhaus angenähert haben, z. B. in Xanten. Hier wird sogar derzeit ein ganz neues Wohngebiet in unmittelbarer Nachbarschaft zum Abgrabungsbereich „Lüttinger Feld“ entwickelt.

Auch bei der Abgrabung Reeser Welle sind keine Schäden an Gebäuden zu besorgen. Das hat mit unserer Sorgfalt und Umsicht bei Planung und Umsetzung der Abgrabung zu tun und mit der Genauigkeit, mit der die beauftragten Gutachter dieser Fragestellung nachgegangen sind. So zeigt das hydrogeologische Gutachten, dass Veränderungen des Grundwasserstandes auf den absoluten Nahbereich der Abgrabung begrenzt sind. Auch durch den Abgrabungsbetrieb verursachte Erschütterungen, z. B. das Fahren mit Planierraupen, wirken nur wenige Meter über den Abgrabungsbereich hinaus.

Grundsätzlich sind wir als Unternehmen jedoch selbstverständlich für die durch uns verursachten Schäden verantwortlich und müssten ggfs. auch für einen Schaden finanziell aufkommen.

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